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  • Der Kimono-Mantel

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    März 30th, 2010adminAllgemein

    Sich morgens nach dem Duschen in einen Kimono-Mantel zu hüllen – da fängt der Tag schon viel schöner an… Aber der Kimono-Mantel ist auch als „Jacke für Draußen“ gut geeignet: weite Ärmel, der Gürtel in der Taille und die Wickeloptik machen den Unterschied.

    Foto: Blind Grasshopper via Flickr, cc-Lizenz

    Foto: Blind Grasshopper via Flickr, cc-Lizenz


    Als Kimono wird heute ein kaftanartiger Umhang bezeichnet, der durch einen breiten Gürtel, den Obi, zusammengehalten wird. Der Gürtel wird im Rücken geschlossen. Das traditionelle japanische Kleidungsstück ist vorne wie ein knopfloser Mantel in Wickeloptik übereinandergelegt und mit dem Obi geschlossen. Ganz wichtig beim Kimono ist die Länge der Arme, je länger und weiter die ausgestellten Arme, desto feierliches ist der Anlass.

    Die Stoffe für einen Kimono mit seinen vielen Stoffbahnen sind bei den teureren Versionen sehr hochwertig. Dementsprechend ist so ein Kimono eine sehr teure Anschaffung, die einen meist das ganze Leben begleitet. Die Kunst des Kimono-Schneiderns kann man übrigens nur in wenigen Schneidereien Japans lernen.

    Mit dem Kimono assoziieren wir in Europa in erster Linie Geishas, also sozusagen die Alleinunterhalterinnen Japans, die die traditionelle japanische Künste beherrscht und aufführt, wie zum Beispiel den Tanz, Kalligrafie und die Beherrschung japanischer Musikinstrumente.

    Wer einen Einblick bekommen will, wie die Designer im Haute Couture Land Frankreich asiatische Elemente in ihre Kollektionen einbauen, kann sich bei der Paris-Shanghai Kollektion von Karl Lagerfeld für Chanel inspirieren lassen. Trompetenärmel und die Wickeloptik sind ja schließlich Elemente, die sich hervorragend in den westlichen Kleiderschrank integrieren lassen, wie zum Beispiel beim Kimono-Mantel, der einen fernöstlichen Look auf die Straßen Europas bringt!

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