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Fashion aus Bast und Leinen
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März 11th, 2010TrendsGrüne Mode ist mittlerweile nicht nur eine seltene Laune der Modeschöpfer, sondern eine Bewegung, die immer mehr an Fahrt gewinnt. Denn schließlich sind nachwachsende Rohstoffe nicht nur in der Industrie gefragt, sonder auch in der Textilbranche!
Baströcke werden zwar noch eher mit Hawaii und dem polynesischen Tanz Hula in Verbindung gebracht, doch tatsächlich ist das Material wandelbar und vielseitig. Jute und Ramie gehören zum Beispiel beide zu den Bastfasern.
Früher wurden Bastfasern häufig für Bettwäsche, Tischdecken, Vorhänge benutzt, kurz, für alle Arten von Heimtextilien. Schließlich wurden Leinen und Konsorten von der billigeren Baumwolle verdrängt. Doch seit wenigen Jahren wendet man sich wieder stärker Naturfasern wie Bast oder Leinen zu. Kein Wunder, denn sie haben viele Vorteile. Sie sind biologisch abbaubar und lassen sich gut färben, bemalen und verzieren.
Vor allem für den Sommer optimal: die Fasern sind locker, luftdurchlässig und daher atmungsaktiv. Gegenüber einer Jeans ist bei tropischen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit auf jeden Fall eine Leinenhose der Jeans vorzuziehen. Dabei gilt zu beachten: hautfarbene Unterwäsche tragen! Weder Schwarz noch Weiß eignet sich, denn beides leuchtet unter dem durchsichtigen Leinen zu sehr durch. Hot Pants und Leinenblusen sind im Sommer ebenfalls unschlagbar.
Toll und absolut trendig sind Taschen aus Naturfasern wie Jute, Bast oder Leinen. Die kann man nämlich wunderbar selber bemalen, nach Herzenslust färben und verzieren, zum Beispiel mit Troddeln und Quasten, Broschen oder Pins.
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