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  • Karo-Prints

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    Februar 20th, 2010adminTrends

    Man könnte meinen, dass Karo-Prints langsam auf einem absteigenden Ast seien, was die aktuelle Modeszene betrifft. Dem ist aber nicht so, denn sie erfreuen sich immer noch großer Beliebtheit bei Labels als auch bei Käufern.

    Alles hat angefangen mit der Geometrie. So eine regelmäßige, berechenbare Struktur gefällt dem Auge, denn nicht umsonst wird Symmetrie als schön empfunden. Dann kam das Schachbrett, dann die Schottenröcke. Karo-Prints sind so vielfältig, dass ein Experte in Sachen Schottenröcke anhand des Karo-Prints erkennen kann, zu welchem Clan der Träger eines bestimmten Exemplars gehört.

    Die weitere Evolution von Karo-Prints zieht sich von der karierten Tischdecke (mutet eher rustikal an) zum gediegenen Burberry-Muster, das schon fast inflationär auf Schals, Trenchcoats und Parfumflakons gedruckt wurde. Das traditionsreiche Muster ist allseits bekannt und wird sofort mit der Marke in Verbindung gebracht.

    Nicht zuletzt das gute alte Holzfällerhemd hat Karo-Prints auch an Männerkörpern bekannt gemacht. Und diese Hemden stehen den meisten Männern gut zu Gesicht, auch wenn sie nicht gerade auf ihrer Berghütte Holz hacken. Irgendwann haben sich Karo-Prints als Damenbekleidung durchgesetzt, und seitdem ist es ein ständiges Kommen und Gehen: Blusen, Kleider, im Winter Karoröcke, karierte Schals… Wegzudenken sind Karo-Prints also gar nicht mehr. Man kann sich höchstens fragen: Wann kommt ihr nächstes Revival?

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