Designer, Fashion Shows und der Rest
  • Michael Kors setzt auf architektonische Designs

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    Januar 24th, 2010adminTrends

    Architektur trifft Modedesign. Das kann dann aussehen, wie bei der Frühjahr/Sommerkollektion 2010 von Michael Kors. Der 50-jährige Designer aus New York macht es anders als viele anderen Designer. Während zum Beispiel Stella McCartney, Marc Jacobs oder Givenchy ganz auf verspielte Rüschen-Looks setzen, präsentiert Michael Kors im Vergleich eine schnörkellose, nüchterne Kollektion.

    Doch schlicht bedeutet nicht eintönig. Die architektonische Linie vom New Yorker Modemacher bezaubert auf seine eigene Art: Die klaren Strukturen der Entwürfe für den Sommer 2010 sind perfekt geschnitten, als wären sie mit dem Lineal an den Körper der Models gezeichnet. Asymmetrie ist dabei sehr gefragt, doch unsaubere Linien oder gar Fransen findet man nicht. Muster, Stickereien oder Rüschen à la John Galliano oder Valentino verschmäht er.

    Die Farben sind allesamt sehr dezent. Weiß, grau und hellblau dominieren die Szenerie. Insgesamt entsteht der Eindruck, dass die Entwürfe wie moderne Wolkenkratzer in den blassblauen Himmel ragen. Am Hals tragen die Models Perlenketten aus Glas, schimmerndes Silber bei einem wunderschönen Kleid steht für den Stahl. Transparenz bei den Schuhstraps und durchsichtige Einsätze bei Kleidern tun ihr Übriges. Die Schuhe glänzen wie flüssiges Metall.

    Die Besonderheit der architektonischen Linie von Michael Kors besteht in Details wie zum Beispiel durch einen Reißverschluss über der Schulter oder Ausschnitte im Einteiler, die wie ein kleines „Fenster“ ein bisschen Haut freigeben. Die Bilder von der Fashionshow gibt es hier, es lohnt sich vor allem für Anhänger eines schlichten, aber trotzdem raffinierten Looks.

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