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Sandalen – Die Römer wussten, was sie tun
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März 16th, 2010SchuheDas sommerliche Schuhwerk hat schon mit mehreren Meilensteinen Geschichte geschrieben. Ein paar Stichwörter an dieser Stelle: Ben Hur, Birkenstock und Flip Flop.

Foto: drewgstephens via Flickr, cc-Lizenz
Das Wort Sandalen kommt aus dem Griechischen sandálion und heißt eigentlich Riemenschuh. Ein paar Modelle haben es sozusagen in den Schuh-Olymp geschafft. Ein Beispiel: Die Römersandalen. Diese Art von Sandalen heißt nicht umsonst so, denn in der Antike trugen die alten Griechen und Römer offene Schuhe aus Leder, die luftig und leicht zu tragen waren und dem Fuß keinen Grund zum Schwitzen gaben. Übrigens sind Sandalen seit jeher ein unisex-Produkt. Ihr großes Revival fand in den ersten Jahren des 3. Jahrtausend statt, wo man die flachen Riemen-Sandalen an den Füßen der Fashionistas weltweit wieder begutachten durfte. Mit Steinen besetzt oder mit bunten Lederriemen, aus Schlangenleder oder in der Rockervariante mit Nieten: die Römersandalen sind auch diesen Sommer wieder so angesagt wie nie.In den 60-er Jahren trat die wohl erfolgreichste Hausschuh-Marke Birkenstock mit den unglaublich bequemen, ästhetisch aber eher zweifelhaften Sandalen auf den Plan. Wer von uns hat nicht schon mal diese Korkfußbettsandale an den Füßen getragen? Ein anderer Meilenstein in der Welt der Sandalen, der um die Jahrtausendwende in Mode kam und sich seitdem beständig großer Beliebtheit erfreut sind die Flip Flops, auch Zehensandalen genannt. Von den sandigen Stränden hat sich diese Gattung einen Weg in die Städte gebahnt. Der Name ist eine lautmalerische Bezeichnung, denn er imitiert das Geräusch, das die Sandalen beim Gehen verursachen.
Die leidige Diskussion, ob Sandalen mit schmuddeligen (Sport-)Socken getragen werden dürfen, sollte dringend beendet werden. Die Antwort lautet und wird immer lauten: Nein!
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