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  • Troddeln: traditionsreiches Deko-Element

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    Februar 8th, 2010adminTrends

    Troddeln, oder auch Quasten genannt, waren ursprünglich die schmucke Verzierung an Soldatenuniformen, doch jetzt sind sie wieder groß im Kommen als kleines, aber feines Dekoelement bei den Modedesigners und Bastel-Fans. John Galliano zum Beispiel greift bei seinem folkloristisch angehauchten Russian Style zu Verzierungen wie Quasten und Troddeln.

    Foto: Bracketing Life via Flickr, cc-Lizenz

    Foto: Bracketing Life via Flickr, cc-Lizenz

    Auch Karl Lagerfeld verwendet in seiner Kollektion für Chanel gemäß dem Motto Shanghai für die Herbst/Winter Saison 2010 auf chinesische Folklore und zeigt uns fast bei jedem Outfit auf dem Laufsteg Troddeln und Quasten in Gold und Rottönen. Vor allem an Taschen und beim Schmuck tummeln sich Quasten. An langen Halsketten dienen sie als Anhänger, im Haar baumeln sie von Haarnadeln.

    Die Quaste ist genaugenommen nur ein Bestandteil der Troddel, wie hier sehr schön demonstriert wird. Troddeln lieferten früher auch Informationen über ihre Träger: Die Farbe zeigte auf, zu welchem Regiment und/oder Bataillon man gehörte. Übrigens hat auch der Trenchcoat eine militärische Vergangenheit, wie sein Name verrät. Der Military Look hielt schon vor langer Zeit Einzug in unsere Kleiderschränke, und so ist es nicht überraschend, dass selbiges auch für Troddeln gilt.

    Troddeln sind übrigens ganz einfach selbst zu basteln. Das Gute daran: Man kann sie nach Belieben an Textilien aller Art befestigen: Taschen, Heimtextilien wie Biedermeier-Kissen, Vorhängen oder als Deko-Elemente an Geschenken. Und alle Farben stehen einem zur freien Verfügung. Eine Anleitung für Quasten-Ohrringe gibt es hier.

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