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Das Comeback der Cordhosen
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Wer glaubt, Cordhosen sind eine Laune der 70er Jahre, täuscht sich gewaltig. Der Cordstoff wurde schon im 18. Jahrhundert in Manchester erfunden. Aufgrund der Robustheit und der wärmenden Eigenschaft wurden Cordhosen schon damals als hervorragendes Beinkleid betrachtet. Nach all den Jahren haben sie nichts davon eingebüßt: immer wieder finden Cordhosen zurück auf unsere Laufstege!
Während Cordhosen in den 70ern mit weitem Schlag getragen wurden, fanden sich in den 80ern die buntesten Kreationen wieder. In den 90ern passte man Cordhosen einfach dem Jahrzehnt an: Die Hosen waren gerade geschnitten und mit ein paar Löchern versehen. Letztendlich schafften sie den Sprung über die Jahrtausendwende und landen heutzutage auf den angesagten Laufstegen Europas.
Die Designer interpretieren das warme Beinkleid einfach in unsere Zeit! Das Ergebnis: Der Cordstoff wird zu einer Röhrenhose verarbeitet, in leuchtenden Farben eingefärbt und letztendlich mit Chucks und Print-Shirts kombiniert. Für Anfänger lassen sich ebenfalls tolle Cord-Röhren in gedeckten Farben, wie Beige, Braun oder Dunkelblau finden. Kombiniert werden die engen Cordhosen am bestem mit Stiefeln und Strickkleidung.
Auch die Shorts aus Cordstoff lassen sich im Winter fantastisch mit blickdichten Strumpfhosen und Schnürschuhen tragen. Wer sich traut, sollte allerdings ruhig zu den Klassikern der 70ern greifen: Schlaghosen aus Cord finden sich auch in den aktuellen Kollektionen wieder. Kombiniert mit passenden Stiefeletten wirken die weitgeschnittenen Hosen einfach umwerfend.
Cordhosen werden am besten mit natürlichen Materialien kombiniert. So passt beispielsweise eine plastikähnliche Daunenjacke eher weniger zu dem Stoff. Hier sollte eher zu Baumwolle, Strick oder Fell gegriffen werden. Mit dem richtigen Schnitt und der richtigen Kombination, dürfen wir das Comeback der Cordhose feiern.

