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	<title>Fashion Member &#187; Modelexikon</title>
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	<description>Designer, Fashion Shows und der Rest</description>
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		<title>Was bedeutet Haute-Couture?</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Dec 2009 07:14:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Modelexikon]]></category>

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		<description><![CDATA[Haute Couture ist französisch und bedeutet soviel wie ‚hohe Schneiderkunst‘. Der Begriff steht im Gegensatz zu Prêt-à-porter, der gehobenen Konfektionsware, und beschreibt die tonangebende, oft äußerst phantasievolle Mode der exklusiven Pariser Modehäuser, zum Beispiel Chanel, Christian Dior, Jean-Paul Gaultier oder Elie Saab.
Tragbarkeit ist oft ein untergeordnetes Prinzip: Innovation, modernste Schnitte und richtungsweisende Materialien sind im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Haute Couture ist französisch und bedeutet soviel wie ‚hohe Schneiderkunst‘. Der Begriff steht im Gegensatz zu <a title="Pret-a-porter" href="http://www.fashion-member.de/2009/was-ist-eigentlich-pret-a-porter/" target="_self">Prêt-à-porter</a>, der gehobenen Konfektionsware, und beschreibt die tonangebende, oft äußerst phantasievolle Mode der exklusiven Pariser Modehäuser, zum Beispiel Chanel, Christian Dior, Jean-Paul Gaultier oder <a title="Elie Saab" href="http://www.eliesaab.com/" target="_blank">Elie Saab</a>.</p>
<div id="attachment_96" class="wp-caption alignnone" style="width: 342px"><img class="size-full wp-image-96" title="hautecouture" src="http://www.fashion-member.de/wp-content/uploads/2009/12/hautecouture.jpg" alt="Foto: ilovememphis via Flickr, cc-Lizenz" width="332" height="500" /><p class="wp-caption-text">Foto: ilovememphis via Flickr, cc-Lizenz</p></div>
<p><span id="more-55"></span>Tragbarkeit ist oft ein untergeordnetes Prinzip: Innovation, modernste Schnitte und richtungsweisende Materialien sind im Vordergrund.</p>
<p>Die wichtigsten vier Kriterien, die ein Modehaus erfüllen muss, um heute von sich behaupten zu dürfen, der Haute Couture anzugehören, sind die folgenden (Die Angaben in den verschiedenen Quellen darüber unterscheiden sich jedoch leicht):<br />
1.    Das Modehaus muss in Paris mit einem Atelier vertreten sein.<br />
2.    Mindestens 25 Vollzeitmitarbeiter müssen dort beschäftigt sein.<br />
3.    Die Kreationen müssen zweimal pro Jahr auf der <a title="Pariser Modewoche" href="http://www.zeit.de/online/2009/28/bg-armani-lacroix" target="_blank">Pariser Modewoche</a> präsentiert werden. Wichtig ist auch, dass es sich um Unikate handelt, also um Einzelstücke, die natürlich nicht für den Verkauf in größeren Stückzahlen oder gar auf der Stange gedacht sind.<br />
4.    Nur die hochwertigsten Materialien sollen verwendet werden. Die aufwendige und perfektionierte Verarbeitungsweise versteht sich von selbst.</p>
<p>Wer schließlich in die kleine, aber feine Gruppe der Haute Couture Häuser aufgenommen wird, entscheidet die „<a title="chambre" href="http://www.modeaparis.com/vf/ecoles/" target="_blank">Chambre Syndicale de la Couture Parisienne</a>“, und zwar jedes Jahr auf’s Neue.</p>
<p>Angefangen hat alles im Paris vor etwa 150 Jahren. Doch es war ein Engländer, Charles Frederick Worth, der im Jahre 1858 sozusagen die Haute Couture in der Hauptstadt Frankreichs begründet hat. Das ‚Maison Worth‘ an der Rue de la Paix bot damals betuchten Kundinnen luxuriöse Einzelstücke, die von Worth’s Ehefrau Marie vorgeführt wurden – die Geburtsstunde des Mannequin! Die Stücke werden den Kundinnen in einem zweiten Schritt auf den Leib geschneidert. <a title="Haute Couture" href="http://www.vogue.de/articles/fashion-shows/fashion-shows/haute-couture/2008/06/27/09977/" target="_blank">Haute Couture</a> ist also das Gegenteil von Massenware. Worth’s Sohn Gaston gründete später das oben genannte Komitee, das über Zugehörigkeit zur Haute Couture entscheidet.</p>
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		<title>Was ist eine Zwischenkollektion?</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 07:13:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Modelexikon]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Begriff ‚Zwischenkollektion‘ ist noch relativ neu. In den letzten Jahren haben Designer oder Modehäuser wie zum Beispiel Lanvin, Burberry, Yves Saint Laurent oder Calvin Klein damit begonnen, eine kleinere Kollektion für die Zeit zwischen der Frühjahr/Sommer und Herbst/Winter zu entwerfen.
Das klassische „Modejahr“ lebt ja eigentlich nach diesem Rhythmus, doch die Zeit dazwischen wurde unter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Begriff ‚Zwischenkollektion‘ ist noch relativ neu. In den letzten Jahren haben Designer oder Modehäuser wie zum Beispiel Lanvin, <a title="Burberry" href="http://www.burberry.de/" target="_blank">Burberry</a>, Yves Saint Laurent oder <a title="Calvin Klein" href="http://www.calvinkleininc.com/" target="_blank">Calvin Klein</a> damit begonnen, eine kleinere Kollektion für die Zeit zwischen der Frühjahr/Sommer und Herbst/Winter zu entwerfen.</p>
<div id="attachment_93" class="wp-caption alignnone" style="width: 304px"><img class="size-full wp-image-93" title="outfit" src="http://www.fashion-member.de/wp-content/uploads/2009/12/outfit.jpg" alt="Foto: Idhren via Flickr, cc-Lizenz" width="294" height="500" /><p class="wp-caption-text">Foto: Idhren via Flickr, cc-Lizenz</p></div>
<p><span id="more-47"></span>Das klassische „Modejahr“ lebt ja eigentlich nach diesem Rhythmus, doch die Zeit dazwischen wurde unter überzeugten <a title="Fashion" href="http://www.fashion-member.de/2009/sonia-rykiel-%E2%80%93-nicht-nur-die-konigin-des-strick/" target="_self">Fashion-Liebhaberinnen</a> mehr und mehr als modefreies Sommerloch empfunden.</p>
<p>Etwas Neues will gesehen werden, vor allem für die Übergangszeit zwischen der warmen und der kalten Jahreszeit. Das Ziel von Zwischenkollektionen ist natürlich von zwei Seiten zu sehen. Einerseits will man seine Kreativität unter Beweis stellen (und nicht zuletzt mit der Konkurrenz mithalten!) und andrerseits gibt es Kunden, die ungeduldig die neuen Entwürfe abwarten. Kurz: die Wartezeit scheint ihnen zu lang! Natürlich ist den Designern auch daran gelegen, die Kundinnen über das ganze Jahr hinweg bei der Stange zu halten, und sie neugierig zu machen auf die Entwürfe für die nächste Saison.</p>
<p>Im Modekalender laufen die Shows für die Frühjahr/Sommer und Herbst/Winter Saisons ja bekanntlich bis zu einem Jahr VOR der betreffenden Saison. Da kann sich schon mal Unmut breit machen, denn heutzutage kann sich die interessierte Shopperin während der Modewochen über die Entwürfe für die übernächste Saison so gut wie nie zuvor auf dem Laufenden halten. Dementsprechend werden die meisten Pre-Fall Kollektionen in den Wintermonaten vorgestellt, nach den Shows für Frühjahr/Sommer und vor denen für Herbst/Winter des nächsten Jahres.</p>
<p>Für die Einführung von Zwischenkollektionen sorgte vor allem das Internet, denn dort kann man durch unzählige <a title="Lookbooks" href="http://diepresse.com/lookbook/hilfe" target="_blank">Lookbooks</a> oder sogar Life-Übertragungen von großen Shows direkt von den Laufstegen die Looks schon sehr früh zu sehen. Wenn die Teile dann in den Geschäften erhältlich sind, hat man den Eindruck, alles schon zu kennen: „Neue Mode braucht das Land!“ wird gefordert. Zwischenkollektionen werden übrigens auch Pre-Fall Kollektionen genannt, eben weil sie meist als Überbrückung vor der Herbst/Winter-Kollektion erscheinen. Ein aufschlussreiches Statement zum Thema Zwischenkollektionen von der Vogue-Redakteurin Valerie Bolster gibt es übrigens bei <a title="Les Mads" href="http://www.lesmads.de/2007/12/wieso_prefall.html" target="_blank">Les Mads</a>.</p>
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		<title>Was ist eigentlich prêt-à-porter?</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 07:12:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Modelexikon]]></category>

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		<description><![CDATA[Was für die Informatiker HTML ist, ist für die Modebegeisterten prêt-à-porter. Ist der Begriff einmal gefallen, weiß jeder worum es geht. Doch was heißt das eigentlich, dieses ‘prett’a portee‘?
Prêt-à-porter bedeutet wortwörtlich übersetzt „bereit zum Tragen“. Gemeint ist damit die Kleidung, die von der Stange kommt und nicht für Models oder Laufstege angefertigt wurde. Jedes Kleidungsstück, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was für die Informatiker HTML ist, ist für die Modebegeisterten prêt-à-porter. Ist der Begriff einmal gefallen, weiß jeder worum es geht. Doch was heißt das eigentlich, dieses ‘prett’a portee‘?</p>
<div id="attachment_91" class="wp-caption alignnone" style="width: 343px"><img class="size-full wp-image-91" title="pap" src="http://www.fashion-member.de/wp-content/uploads/2009/12/pap.jpg" alt="Foto: Lenifuzhead via Flickr, cc-Lizenz" width="333" height="500" /><p class="wp-caption-text">Foto: lenifuzhead via Flickr, cc-Lizenz</p></div>
<p><span id="more-40"></span>Prêt-à-porter bedeutet wortwörtlich übersetzt „bereit zum Tragen“. Gemeint ist damit die Kleidung, die von der Stange kommt und nicht für Models oder Laufstege angefertigt wurde. Jedes Kleidungsstück, das nicht speziell für unseren Körper angefertigt wurde, wird damit prinzipiell ‘<a title="Pret-a-porter" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%AAt-%C3%A0-porter" target="_blank">prêt-à-porter</a>‘.</p>
<p>Wenn die Arbeitskollegin das nächste Mal fragt, was das denn für ein süßer Pullover ist, reicht ein knappes: „Das ist prêt-à-porter.“, um ewige Anerkennung zu ernten. Neben der auffälligen, luxuriösen Haute Couture Mode mag prêt-à-porter die primitive, kleine Schwester sein, mir verleiht es allerdings ein Gefühl von Glamour. Genau genommen meint prêt-à-porter natürlich die gehobenere Konfektionsware.</p>
<p>Was im nächsten Frühjahr ‘bereit zum Tragen‘ sein wird, zeigten die <a title="Designer" href="http://www.fashion-member.de/2009/dolcegabbana/" target="_self">Designer</a> bereits auf ihren <a title="Modeschauen" href="http://www.elle.de/Catwalk-TV_58827.html" target="_blank">Modeschauen</a>. Giorgio Armani zum Beispiel sieht uns im Frühjahr/Sommer 2010 in locker fallenden, legeren Hosen und betonten Schultern. Blautöne dominieren seine Kollektion. Prada dagegen setzt auf A-förmige Schnitte und seidige Satinstoffe. Manche Modelle sehen aus wie einfach mit der Schere abgeschnitten, perfekt zum Selbermachen. Versace vertraut weiterhin auf knallige Neonfarben, da vor allem Gelb und Grün, mit auffälligen Graphikmustern. Klassisch in Weiß zeigt sich Gucci, die aktuelle Kollektion mit Netzeinsätzen und Schnüre erinnert teilweise an ein Tennisoutfit.</p>
<p>Unmittelbar mit dem Begriff prêt-à-porter verbunden ist außerdem die gleichnamige <a title="Messe" href="http://www.pretparis.com/" target="_blank">Messe</a> in Paris. Diese stellt zweimal jährlich, im Januar und September, die Modetrends von Morgen vor, launcht ambitionierte und vielversprechende Jungdesigner und entschlüsselt neue Modemärkte. Ein wahres Highlight sind die Catwalk-Shows. All das und internationale Marken zum Anfassen für junge und alte Modefans wird im anspruchsvollen Ambiente geboten.</p>
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